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7 Jul 2006

Neuschnoogland update 2.8

Posted by Yoog

In der heutigen Ausgabe vom Neuschnoogland update schweifen wir mal ab und befassen uns mit Neuschnoogschen Flora (oder zumindest den Stellen, wo die mal herumwachsen soll)

Bis vor kurzem hatten wir lediglich eine mittlere Wanderdüne vorm Wohnzimmerfenster…

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Der freundliche Baggermann konnte die Wanderdüne aber dann doch dazu überreden, die Sicht auf die Hecke freizugeben…

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Diese Aktion führte allerdings zu der zwingend kausalen Folgeerscheinung, dass wir uns einer (für Städter) überwältigenden Mondlandschaft gegenübersahen.
Durch Gärtneireifachsampeleien mit anderen, ähnlich ahnungslosen Grossgrundbesitzern hatten wir allerdings schon den Plan gefasst, die Brachflächen mit Lupinen (ein prima Gründünger) zu kultivieren. Deswegen sehen wir hier auch schon das Schnaak bei der Plantagenarbeit.

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28_004.JPGDas Yoog war natürlich auch fleissig im Einsatz und hat sich ohne Rücksicht auf eigene Belange mit der schweisstreibenden Bewässerung des Saatguts beschäftigt…

Das Ganze lässt sich natürlich noch Optimieren. Und durch Einsatz modernster Automatisierungstechnik, die mir freundlicherweise von Nachbar Heinrich zur Verfügung gestellt wurde, gelang es die Tätigkeit um den Aspekt des Schlauchhaltens zu reduzieren.

28_005.JPGSo konnten Heinrich und das Yoog sich auf die fachmännische Justierung des Rasensprengers konzentrieren.



Am Ende des turbulenten Tages haben wir dann noch einige ergonomische Experimente im Esszimmer durchgeführt…

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7 Responses to “Neuschnoogland update 2.8”

  1. Mensch, Klee musste nehmen!

    Eroeffnet zugleich hochinteressante Stammtischperspektiven hinsichtlich statistischer Auswertungen a la “Wieviele Vierblaettrige findet man hochgerechnet auf einen Hektar?”

    Schoen ist auch, den am Ende klassisch mit Sense zu planieren. :D

    Aber gut, Lupine sind sicher auch lustig…

     

    caes

  2. Siehste Caesar, deswegen haben wir Lupinen genommen…
    Die Gefahr, das das Yoog dann den ganzen Sommer kleeblattblätterzählend zwischen dem Saatgut herumrutscht, war einfach zu gross. :)

    Was macht denn das Biotop? Ich muss mir das die Tage mal näher angucken…

     

    Yoog

  3. Oh – ich kann jetzt mitklugscheissen:

    Beim Entern des hiesigen Raiffeisenmarktes durften wir an der Beratung eines gewieften Saatgutfachberaters und Gründüngerapostels teilhaben. Nach Lesung der Messe samt Herunterbeten (oder besser -beeten) gängiger und nicht-gängiger Grünkraftwerke in Krümelform verließen wir das Fachgeschäft mit einem zufriedenen und seeligen Lächeln sowie einer Tüte (4 kg) gemischten Saatguts. Hier ist alles drin, was der Gründüngerakrobat sich heimlich wünscht, echt ehrlich und amen! :-)

    Bis neulich – sobald ich mir wieder eine Schneise durchs Lupinien-Unterholz geschlagen habe….

    …Käptn Steif

     

    Käptn Steif

  4. Yoch, also ich fuerchte, Dir fehlt es noch am letzten Quaentchen wissenschaftlicher Neugier, das Dich die Muehsal des Kleeblattzaehlens vergessen laesst. Also komm uns hinterher nicht und sach, Du willst von Jugend-Forscht gesponsert werden. :D

    Aehm ja, das Biotop, nen Anstrich hat es bekommen. Schoen satt braun jetzt mit weissen Fenstern. Zweieinhalb Wochen Arbeit fuer zwei Personen.

    Und ein paar Korbweiden hab ich angezuechtet. Sollte angeblich am besten im Juni gehen. Stimmt auch. Passendes Steckholz von der bevorzugten Art besorgen, fachgerecht zurechtschneiden, einen Spalt mit einem Spaten in die Erde machen und das Steckholz tief reindruecken. Haben inzwischen alle wieder ausgeschlagen. Man kann sie auch in Wasser stellen, damit sie Wurzeln bilden und dann auspflanzen. Und wenn die mal gross sind, mach ich Aspirin draus. Der Wirkstoff AcetylSALIzylsaeure hat seinen Namen von der Weide, die auf Botanisch auf “Salix” hoert. :-)

     

    caes

  5. Ha, Do-It-Yourself-Kopfschmerztabletten… ganz grosses Kino. Das müssen wir dringend mal bei nem Bier in der Taube ausdiskutieren ;)

    Was den Jugend-forscht-Support anbelangt, die haben noch nie grossen Wert auf meine Mitarbeit gelegt… liegt aber wohl auch am Alter…

    @ Käpt’n Steif – unsere Lupinchen sind grösser, ätschbätsch :)

     

    Yoog

  6. Das isses! Wir pressen getrocknete Weidenrindenbroesel (vulgo Saegemehl) in Pillenhuelsen und werden stinkreich. In den Zubehoerhandel bringen wir noch eine Taschenstopfmaschine und die Taube wird Forschungslabor. Geld, Ruhm, Frauen… *lol* :D

     

    caes

  7. Ich weiss auch überhaupt gar nicht, warum die Pharmaindustrie immer so viel Geld für Forschung verplempert – das ist doch alles ganz einfach.
    Wir nehmen Deine Weidenbrösel, rechnen aus, wieviel Wirkstoff pro Kg Brösel vorhanden sind und variieren dann einfach das Tablettenvolumen.

    …das Geld liegt wirklich auf der Strasse :D

     

    Yoog