8 Mrz 2007
Der diesjährige Fünfjahresplan…
Der Frühling lässt ja so langsam erahnen, dass auch in diesem Jahr wieder diverse Schnitzel auf den Grills der Republik verschmurgeln werden und so fiel es dem Yoog neulich wie Zaunslatten aus den Locken, dass nicht nur drinnen noch unvorstellbar viel Arbeit wartet, sondern auch draussen – in Neuschnoogland.
denn da siehts derzeit ja immer noch etwas mondisch aus… also etwa so wie auf dem Bild

Die Gartenanlagen beschränken sich auf ein paar, vom Balkon herübergerettete Blumenkübel, der Rest ist Sand, Erde und “Zeug”, was die Handwerker sonst noch so heimlich da verteilt haben (das will ich im einzelnen gar nicht wissen, weil man davon vermutlich direkt tot umfällt)
Was mir bei meiner letzten Neuschnoogland-Aussen-Inspektion aufgefallen ist, ist das Nichtvorhandensein einer wie auch immer gearteten, Grill-Infrastruktur.
Mit anderen Worten – ich will im Sommer ne Terrasse. Und da isses mir egal, ob ich drinnen schon Türen hab oder als Hauseingang noch ne selbstgebastelte Holzstiege fungiert – man(n) hat erst ein zu Hause, wenn der Grill eins hat.
Also Internet angeschmissen und unverzüglich den “König des Holzterrassenselbstbaus” ausfindig gemacht. Der Mann heisst Andreas und hat hier den Bau seiner Holzterrasse beschrieben. Die Lektüre des grossartigen Werks hat zur Folge, dass man sich quasi wie in Trance beim nächsten Holzhandel wieder findet. Der freundliche Holzfachverkäufer holt einen dann allerdings recht schnell auf den Boden der nicht vorhandenen Terrasse zurück und zerstört mit einem Bierdeckeldreisatz den Traum von der 4-Hektar-Terrasse.
Also wieder nach Hause und erstmal tief durchatmen. Zunächst brauchen wir erstmal einen groben Plan, wie die Terrasse denn überhaupt mal aussehen soll…

…denn derzeit macht die noch nicht so richtig viel her.
An der Stirn und *ähm* Seiten-seite haben wir bodentiefe Fenster, die alle bedien- und begehbar sind. Da soll in jedem Fall auch was vor, damit man im Sommer die Blumenkübel vor die Fenster stellen kann (Wir haben das eigentlich beim Bau schon berücksichtigt – man sieht das am Sockel vom Haus). Die Terrasse soll dann irgendwann mal um den Eckpfeiler herumkonstruiert werden.
Und weil man sich das irgendwie alles überhaupt nicht vorstellen kann, hab ich beschlossen erstmal noch ne Nacht drüber zu schlafen und später ne neue Terrassenbaurubrik hier einzubauen.