sind – Dank eines Filmfriedels namens Alfred – in den 60ern mal als aggressiv, blutrünstige Kreaturen in einem Film entlarvt worden. In den 70ern hat man das dann wegen dem Liebe, Peace, Eierkuchen-Lebensgefühl irgendwie wieder verdrängt – da warens wieder die niedlichen Piepmätzchen. In den 80ern, wo die Menschheit fast am sauren Regen gestorben wäre, waren Vögel der Inbegriff allen Gutens, nur um in den 90ern thematisch vom Tod Eines Gitarristen namens Kurt und der Panikmache vor der Jahrtausendwende (wir erinnern uns: alle elektrischen Geräte werden im Januar 2000 nicht mehr funtionieren, weil sie nicht zählen können…) verdrängt zu werden.

Jetzt haben wir die öhm, äh… die Nuller (oder wie nennt man das derzeitige Jahrzehnt?) und offenbar hat sich noch niemand Gedanken über die Rolle der Vögel in der heutigen Zeit gemacht. Ich will da grad mal ein paar Anregungen geben:

Dreist und verfressen – das sind die Vögel der heutigen Zeit.
Die hopsen hier nämlich unschuldig guckend über‘s Unkraut die Wiese und schnurpsen mir dann meinen frisch ausgebrachten Mammutbaumsamen direkt aus den Töpfen raus. Das ist nicht witzig, meine lieben Amseln, Drosseln, Geier und Pinguine. Da hört der Spass auf!

Vogelattacke.jpg

…hab den ganzen Topfgarten jetzt erstmal wieder im Wohnzimmer aufgebaut (wirklich praktisch, so ein Garten… vor allem neben dem Sofa in der Fernsehecke)
Hauptsache die Flatterpiepse schreddern jetzt nicht durch die Scheiben – so wie im Film vom Alfred… damals… in den 60ern…