So 13 Apr 2008
Neues von der Bretterbude
Geschrieben von Yoog unter Dies und das, Neuschnoogland
[4] Kommentare
Der Bretterbudensupport hat mich völlig unvorbereitet letzte Woche auf ein deutlich niedrigeres Lieferdatumrealitätslevel gezogen.
“Sie wissen schon… Hochsaison und die Bretterbuden müssen ja auch noch gefertigt werden… Qualität… hochwertig… Zeit…”
“Ja, klar – wenn man die Präzisionsbäume für die Hochleistungsbretter erst noch auspflanzen muss, dauert so ne Bretterbude schonmal bischen”
Somit haben die Schnoogs noch genügend Zeit, die Bretterbudenprojektierung zwei- bis dreimal hin- und her zu verplanen. Derweil hatte Yoog gerade Lust zu schaufeln und dachte sich, dass es besser ist, schonmal bischen mit schippen anzufangen. Nicht dass dann die Bretterbudenbäume fertig gewachsen sind und wir hier erst noch irgendwelche liegengebliebenen Aztekenschätze aus dem Boden schachten müssen.

Die Ausgrabungsstätte befindet sich nun in direkter Nachbarschaft zu unserem neulich dahingefriemelten antikap Schutzwall, der – wie sich herausstellte – ein bischen niedrig ist. Aber für noch grössere Wackersteine hätten wir dann wieder ein paar Obelixe gebraucht – oder eben nen Kran… oder nen Bagger, mit dem man dann gleich noch den Aushub für einen schicken Privatozean hätte vollbringen können. Da begrenzt allerdings der noch im Eingangsbereich herumlungernde Kieshaufen die Lagerkapazitäten für den nicht zu unterschätzenden Aushub…
Im Hintergrund sehen wir auch ein bischen was von der ausgeklügelten Neuschnoogschen Gartenarchitektur mit grüner Tonne und einem Ensemble aus Europalette, Schubkarre und umgekippten Plastestuhl…
13. April 2008 um 21:12
Ist die “Neuschnoogsche Gartenarchitektur” rechtlich geschützt, oder dürfte ich sie in den Teil meiner ähnlich angelegten Gartenidylle kopieren?
LG
Jörg
14. April 2008 um 05:28
Nun, der Gedanke an sich ist natürlich reizvoll, mir einen umgekippten Gartenstuhl rechtlich schützen zu lassen, um darauf hin jeden abzumahnen, in dessen Garten ein Plastestuhl darniederliegt. Von dem Erlös könnte man z.B. eine Gartenstuhlfabrik kaufen oder in globale Stürme investieren…
Ich halte es aber eher künstlerisch und ermutige hiermit jeden Nachwuchs Gartenkünstler, auch mal einen Stuhl umfallen zu lassen – vielleicht entsteht ja daraus eine internationale Aktionswelle, mit der wir auf diverse gesellschaftliche Missstände aufmerksam machen können – beispielsweise diese furchtbare Fernsehprogramm mit diesen dödeligen Modelschnepfen oder diesen halbgaren Klimakollaps, der noch nicht mal ne 15°C Erwärmung im April hinbekommt…
16. April 2008 um 11:38
Na, na, Herr Yoog,
ich kann mich erinnern, dass Sie vor nicht allzu langer Zeit den dödeligen Modelschnepfen kräftig nachzueifern versuchten… :-)
Beste Grüße aus Ushl,
de Frau Kühn
16. April 2008 um 18:06
pfft – das fällt ganz klar unter Zeitsenkenkoller. Ich war nicht zurechnungsfähig wegen Buffer-underflow und habe mich zu einem sozialen Selbstexperiment hinreissen lassen, in welchem ich versucht habe nachzuweisen, dass im Grunde jeder herummodeln kann.
Es gibt natürlich -Achtung Verschwörungstheorie- eine geheime Loge, die das vehement dementieren wird. Der Plan ist nämlich, Supermodeln zum Ausbildungsberuf zu machen. Dann kann man nämlich eine Modelkammer gründen und staatlich geprüfte Models ausbilden. Und jedes Jahr gibts dann Modelfortbildungen, spezielle Berufsbekleidungsshops, man kann eine Modelsteuer einführen und seinen Modelmeister machen. Später wird man Model auch studieren können und es werden Lehrstühle eingerichtet, um dem Fachkräftemangel auf dem Modelmarkt grecht zu werden…
öhm… wo war ich stehen geblieben? – ach, ich wollt in den Keller
schöne Grüsse