26 Jul 2008
Aloa Hey
Weil die Schnoogs mit den Nerven komplett verhibbelt waren – und irgendwie sowieso Urlaubszeit ist – wurde kurzerhand beschlossen in den Urlaub zu fahren. Und damit wir die ganzen Midlifekrisen bis zur Rente abgearbeitet haben, sollte es diesmal die Erlangung eines Surfscheins sein. Also kurz bischen Internet und rumtelefoniert – und schwupp saßen wir im Auto Richtung San Pepelone – einem Surfcamp an der Ostsee, wo selbstverständlich nur die wackersten aller Surfscheinanwärter hinfahren…

Etwa so ungefähr sieht das ganze Spektakel dann bei Windstärke 28 aus. Die sind aber nicht alle reingefallen – hier werden hochkomplexe Regattamanöver erläutert.
Z.B. wie man das Brett (240 Liter Supertankerformat) hin- und her bekommt, ohne absteigen zu müssen. Der Fachmann nennt so etwas Wende…

Hier mal die Zuschauertribüne… ein Ort für den Austausch der abenteuerlichsten Surfgeschichten, von denen man schon nach wenigen Stunden hunderte zu berichten wusste…

Später dann, hat Yoog natürlich alle versägt. Jawoll – der Kollege da unten hatte keine Chance in meinem Windschatten…

Einer der seltenen Momente, in den das Yoog kontrolliert das Board verliess, um im Wasser nach dem rechten zu sehen…

Zum Schluss haben die Schnoogs dann noch die Surfprüfung abgelegt und sind nunmehr nicht mehr Einsteiger (man steigt ins Wasser ein) sondern Aufsteiger (man kommt also schon aufs Board rauf).
Zum Schluß gibts alo nur noch zu sagen, daß surfen Spaß macht und wir sicher nochmal da oben aufschlagen werden, um unsere Fahrtechnik zu verfeinern…

Und noch’n Kitschbild vom Salzhaff – (ich hab auch noch geschätzte 200 Sonnenuntergänge – wenn einer einen braucht…)

Hey, Glückwunsch. Hab das mal mit nem Kollegen am See in Muc versucht. Er Vollprofi, ich voll daneben. Sehr witzig, aber nach 2 Studnen aufs Brett hieven und kunstvoll wieder runterfallen, hatte ich die Schnauze voll. Kommentar eines frechen Balges “Guck mal Papa, gleich fällt er wieder”. Aber lustig wars trotzdem.
Gruß, Oliver
Oliver Schwede
Juli 28th, 2008 at 07:03permalink
Das Problem an diesen Vollprofis ist, daß die meist viel zu kleine Boards haben – die sind überhaupt nicht familientauglich. Auf einem richtigen Surfbrett kann man einen Klappstuhl, ne Kiste Bier und einen Tankstellengrill unterbringen, ohne das man Gefahr läuft, bei der näcsten Freakwave seinen Longdrink zu verschweppern.
Freilich, ne Regatta gewinnt man so nicht – aber man kommt mit Stil an…
Nee, aber im Ernst. Ich stand neulich auch hier auf ‘m Teich auf einem Brett, welches auch eher für Fortgeschrittene konstruiert war – ca 2 sec lang. Das geht blos bei viel Wind – und dann weiss man als ambitioniertes Nachwuchstalent wieder nicht, wo man das Segel hinhalten muss.
Yoog
Juli 30th, 2008 at 05:36permalink