In der botanischen Versuchsanstalt Neuschnoogland standen ja eigentlich ganz andere Arbeiten an. Es sollten nämlich die frisch erworbenen Rasenkanten (inkl. Eckvariation) – allein das Material vermittelt den Eindruck jahrelanger Beschäftigung mit ebenjenem – um’s Haus drappiert werden, damit man hinterher so schönen bunten Kies da reinkleckern kann.

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Aber wie so oft kommt alles ganz anders…
“Du Yoog”, meinte das Schnaak, nachdem es vom Einkaufen zurückkam – “Die Nachbarn am Ende der Strasse brackern mit nem Bagger die ganzen Bambusdinger aus’m Garten”.

Das Yoog hat sich das dann auch gleich erstmal näher angeguckt – Bagger und so – und nach kurzen Gesprächen übern Gartenzaun wurde eine Teilevakuierung der wichtigsten Stengel beschlossen.

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Nach entspannten 4 Stunden Rumgehacke, Geschaufel, Gebiege, Gezergel und Meterhohestengelmitschubkarredurchdiegegendgefahre stehen die neuen Dschungelgewächse in Neuschnoogland. Weil die Dinger teilweise schon so hoch sind, dass sie problemlos aus der Dachrinne trinken könnten mussten wir noch ein paar Pflöcke aus’m Bastelladen besorgen – die Dinger torkeln sonst doch arg durchs Programm…

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Ein paar Gräser (die man im Winter leider wieder zurückschneidet) wurden bei der Gelegenheit auch noch gleich um die Bretterbude trappiert.

Tjo, fertig – meint der ambitionierte Gartenkünstler. Doch die aufmerksamen Kosmonauten werden sicher noch ein winziges Detail bemängeln. Es fehlt da nämlich noch die eine oder andere Rhizomsperre – da bleibt also für den Rest des Jahrhunderts noch einiges zu tun…