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12 Aug 2008

Dschungelgekungel

Posted by Yoog

In der botanischen Versuchsanstalt Neuschnoogland standen ja eigentlich ganz andere Arbeiten an. Es sollten nämlich die frisch erworbenen Rasenkanten (inkl. Eckvariation) – allein das Material vermittelt den Eindruck jahrelanger Beschäftigung mit ebenjenem – um’s Haus drappiert werden, damit man hinterher so schönen bunten Kies da reinkleckern kann.

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Aber wie so oft kommt alles ganz anders…
“Du Yoog”, meinte das Schnaak, nachdem es vom Einkaufen zurückkam – “Die Nachbarn am Ende der Strasse brackern mit nem Bagger die ganzen Bambusdinger aus’m Garten”.

Das Yoog hat sich das dann auch gleich erstmal näher angeguckt – Bagger und so – und nach kurzen Gesprächen übern Gartenzaun wurde eine Teilevakuierung der wichtigsten Stengel beschlossen.

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Nach entspannten 4 Stunden Rumgehacke, Geschaufel, Gebiege, Gezergel und Meterhohestengelmitschubkarredurchdiegegendgefahre stehen die neuen Dschungelgewächse in Neuschnoogland. Weil die Dinger teilweise schon so hoch sind, dass sie problemlos aus der Dachrinne trinken könnten mussten wir noch ein paar Pflöcke aus’m Bastelladen besorgen – die Dinger torkeln sonst doch arg durchs Programm…

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Ein paar Gräser (die man im Winter leider wieder zurückschneidet) wurden bei der Gelegenheit auch noch gleich um die Bretterbude trappiert.

Tjo, fertig – meint der ambitionierte Gartenkünstler. Doch die aufmerksamen Kosmonauten werden sicher noch ein winziges Detail bemängeln. Es fehlt da nämlich noch die eine oder andere Rhizomsperre – da bleibt also für den Rest des Jahrhunderts noch einiges zu tun…

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5 Responses to “Dschungelgekungel”

  1. Jaja, Jahrhundertprojekte sind halt nicht in 2 Jahren zu schaffen, so sehr man sich auch anstrengt.
    Ähm… habt ihr vielleicht Interesse an ein paar “Taglilien” (http://budenzauberin.twoday.net/stories/5062353/), unterstes Foto?

     

    Budenzauberin

  2. oh, die Taglilien find ich schick…

    Kommen die nach dem Winter wieder, oder muss man die jedes Jahr neu anbauen?

     

    Yoog

  3. Die kommen immer wieder und sehen wirklich schön aus. Mich hat besonders fasziniert, daß die Blätter im Februar ja eigentlich kurz bis zum Erdreich waren (man schneidet sie im Herbst oder Frühjahr, ist völlig wumpe wann, so tief runter) und ziemlich schnell wieder zu wachsen beginnen. Sie blühen zwar nur kurz, dafür aber toll, und durch die Blätter hat man es immer grün. Immerhin. Ansonsten habe ich da nix dran gemacht, sind also absolut pflegeleicht, ist doch auch mal was. Und ich glaube, die vermehren sich auch irgendwie von selbst. Funkt bei Interesse einfach durch, dann könnt ihr euch ein paar holen: info@budenzauberei.de (auf meiner HP steht auch meine Telefonnummer).

     

    Budenzauberin

  4. Ach, hier trifft man auch die Frau Budenzauberin…

    Stell Dir vor, Yoog, ich hab auch erst letzte Woche zwei 3-Meter-Bamben (Bambusse?) in der Yooee-Exklave zwischen Rhein und B9 eingegraben. Für die Pflanzen eine Strafversetzung, weil sie in der Hauseinfahrt meiner Kollegin mehrere Quadratmeter Verbundpflaster angehoben hatten.

    In dem Garten, wo sie jetzt stehen, ist alles nicht so schlimm, aber sicherheitshalber hab ich jede Teilpflanze doch in einen unten aufgeschnittenen Mörtelbottich gestellt. Der Hersteller der Rhizomsperre sagt zwar, das wird nie was, weil sich sich da untenrum rauswuchern, aber ist eindeutig preisgünstiger. Zumal ich noch von der Baustelle verschiedene Bottiche rumstehen hatte. Aus einem der Stöcke ist schon ein frischer Trieb rausgeschossen. von Null auf Zweimeterfuffzich in nicht mehr als 2 oder 3 Tagen. Bei der Menge Blaukorn, die ich da ins Substrat gemischt hab, kann es sein, dass die im Frühjahr explodieren…

     

    Yooee

  5. oh Gott, man hört ja so einiges von diesen Bambis – vermutlich okkupieren die nächstes Jahr gleich das ganze Haus und wir wohnen dann in der Rhizomsperre…

     

    Yoog