5 Apr 2009
Fundamentales
Als dann am Wochenende plötzlich mal wieder Zeit für irgendwas war, wurde kurzerhand die monumentale Terrassenkonstruktion vorangetrieben. Das letzte Mal waren wir ja noch bei weitgehend sinnlosen Fadengerüsten stehen geblieben.
Hier also mal ein Blick auf solch ein Gebilde…

Das Problem an Punktfundamenten ist der Begriff Punkt. Es ist nämlich relativ schwierig, ein punktförmiges und wegen des Bodenfrosts ca 80cm tiefes Loch zu generieren. Mit einem Spaten ist so etwas in einem vernünftigen Rahemn schlichtweg nicht zu schaffen – deswegen hat sich das Yoog in weiser Voraussicht neulich noch einen Erdbohrer in den Einkaufswagen gepackt – die Anschaffung hat sich bereits nach dem ersten Fundament als äusserst nützlich herausgestellt.

Die Zeit, die man mit solch einem Gerät einspart kann man direkt weiterinvestieren um der globalen Krise mit vehementer Produktivität entgegenzustrotzen und die Stückkosten von Terrassenpunktfundamenten in den Bereich ugandischer Referenzlochkosten zu drücken…
man kann aber auch die europäische Weizenbierwirtschaft sinnvoll unterstützen…

In der Bierpause kam mir dann auch die Lösung für das “rechte Winkel Problem”, welches sich ergibt, wenn man Fundamente im rechten Winkel von der Hauswand positionieren möchte.
Ich werde die Erfindung Rectangulator nennen…

Und hier dann mal ein Einblick in die Wirkungsweise des Rectangulators – der hier schon in einer verstärkten Version zu sehen ist. Die erste Version war für schwere Tagebauarbeiten dann doch noch etwas zu instabil…

Von allerhöchster Priorität beim Terrassenbau ist jedoch die Mitarbeitermotivation – 42 geplante Punktfundamente können den unvorbereiteten Heimwerker dann doch schon an die Grenze des mentalen Potentials bringen
Aus diesem Grund habe ich dann kurzerhand das Internetradio mit dem Bauradio vernaftelt… So kann nun beim Terrassenbau auch der passende Reggae-Sender herumnudeln – Dudelfunk ade, ab jetzt auch im Garten.

35 Punktfundamente to go…