Dies und das


Den herangrummelnden Gewitterwolken hier in Neuschnoogland kann man nicht sonderlich vertrauen. Meistens tun die nur so wie Weltuntergang – am Ende fliegen se dann doch aus der Kurve und wettern in benachbarten Landstrichen ab und die Schnoogs gucken in die Röhre. Hernach wird dann üblicherweise wieder mit der völlig überteuerten Plastik-Bewässerungstechnologie führender Hersteller herumgefriemelt, um den botanistischen Experimenten ihren Lebenserhalt zu garantieren.

So ungefähr war das auch gestern, als ein – bei den Meteorologen angemeldetes – Gewitter unter massiven Drohgebärden hier anrückte, sich aufplusterte als würde Roland Emmerich ein Gewittercasting für die nächste Apokalypse abhalten, um sich am Ende unter spärlichem Geflacker ein paar Tröpfchen herauszuquetschen. (Das war höchstens ne 1 auf der nach oben offenen Gewitterskala nach Yoog)

Fakegewitter

Fakegewitter

endless summer

Der Nachbar hat geladen und die Boardjünger kamen gepilgert – gut ein paar haben sich vom schrulligen Wetter vergackeiern lassen, aber selbst schuld. Die Sonne kam ja passend zur ersten Runde raus – das erste Mal seit Wochen. Der Brettsport wurde selbstverständlich wieder um einige Highlights bereichert und das Yoog denkt schon wieder über eine Jahreskarte nach.

Diese Saison indes dürfte gelaufen sein – ich werd das Gefühl nicht los, das wir das meiste vom Sommer schon gesehen haben. Aber es stehen ja noch einige Expeditionen an in diesem Jahr – da woll’n wa mal noch keine Trübsal blasen ;)

Der spanische Stand zeigt uns einmal mehr, dass die Pinchobraterei ein ganzheitliches Unterfangen ist. Während man sich am Bratwurststand nebenan zur Ballermannmusik die Bestellungen um die Ohren brüllt, kann der Spanier die Füße nicht stillhalten und tanzt erstmal vor der Sangriabude… die Wertschöpfungsprozesse sind an Calamaris und Chorizoständen einfach anders – ich werde das zu gegebener Zeit weiter erforschen.

Ich muss hier grad mal wieder was testen…

gerade auf Youtube gefunden – eins der schönsten Longboardvideos, wie ich finde. Und nicht blos wegen dem Sufjan Stevens Song :) – Soulsurfer at its best…

« Vorherige SeiteNächste Seite »