Da taumeln die Schnoogs neulich mal wieder so durch den botanischen Gemüsefachhandel, um die neusten Trends in der Schrebergartenszene herauszufinden, als ihnen unverhofft ein paar halbwüchsige Bambussprossen in den Weg springen.
“Oh schick – die könnte man ja…”, “guck mal… wie gross…”, ” das hat so was exoterisches…”
Der Verkäufer war vom Fach, erkannte er doch den verklärten Blick bei den Schnoogs und den damit einhergehenden Willen zum spontanen, bedingungslosen Grünzeugkaufrausch. Und so drängelten sich eine knappe Stunde später in der Passagierkabine vom Rumpelbrumm vier Obststräucher, zwei Bambusstauden und eine Rhizomsperre. Der nette Herr meinte, es wäre besser – wegen der Wurzeln vom Bambus.
Das haben wir nicht besser gewusst
Diese Rhizomsperre, die sich zunächst als harmloses Plastikgedöns gab, entpuppt sich kurz darauf nämlich als schweisstreibende Wochenendbeschäftigung mit Fitnesscharakter.

Nach den ersten zwei Wasserflaschen hatte das Yoog schon durchschnittliche Bergbautiefe erreicht – die Rhizomsperre meinte aber trotzdem noch ein bischen über den Rand gucken zu müssen…

Was hier vom Schnaak bildlich festgehalten wurde hat keineswegs mit Spass an der Arbeit zu tun, es ist der ins Gesicht gemeisselte Endwahnsinn eines Rhizomsperrengeschädigten…

Gefühlte 200 Jahre später – sieht es so aus, als ob das Yoog die Wurzelbremse so langsam begraben hat.

Und spätestens an diesem Punkt beginnt der geneigte Bambuserziehungsberechtigte dann endgültig zu zweifeln. Wo ist denn die sauriergroße Rhizomsperre hin? Da sieht man ja gar nicht mehr, dass man damit zwei volle Tage beschäftigt war…