Terrassenbau


jaja – ich weiß… tausend Jahre nix geschrieben – aber es war ja auch Winter. Und nachdem neulich die Flitschebahn wieder aufgemacht hat, wurde in Neuschnoogland kurzerhand der Frühling beschlossen.

Frühling bedeutet in diesem Jahr ein weiteres Monsterprojekt, welches sich vermutlich so bis ins nächste Jahrtausend erstrecken wird und wogegen der Bau des Dreischluchtenstaudammes in China der Konstruktion einer eingeschossigen Sandburg am Lippesee gleichkommt.

Das Yoog wird nämlich die diesjährige Sparfachleerung des Finanzamts komplett in den Bau einer Terrasse von olympischen Dimensionen stecken.

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Aus historischen Gründen hier noch einmal ein “Vorher”-Bild. Wir sehen hier die zukünftige Südkurve.
Mit den Bauarbeiten begonnen wird allerdings auf der “Küchenflanke” – das liegt im Bild oberhalb des vergimmelten Tankstellengrills.

Im nächsten Bild ist der Moment des Baubeginns eigentlich schon vorbei. Von Grundsteinlegung kann allerdings noch nicht so sehr die Rede sein, da es sich eher um das In-den-Boden-Rammen einiger – beim Bau übrig gebliebener – Latten handelte, die eigentlich irgendwo auf’s Dach gehören.

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Der Fachleut nennt sowas die Errichtung eines Fadengerüsts – also den claim abstecken). Das ist zwar für unsere Pläne nicht wirklich nötig – aber schaden kanns auch nicht. Ich nutze solche Arbeiten gerne, um mich auf die ganze Geschichte einzuschwingen, denn wenn die Punktfundamente erstmal an der falschen Stelle stehen bedeutet das meist eine noch grössere Terrasse…

Aus der Bauphase hatte ich noch ein 3D-File, welches ich zur Terassenplanung weiterverwursten konnte. Somit konnte ich mir viel Arbeit sparen und mich ganz den architektonischen Finessen widmen. Heraus kam erstmal Terrasse_v1.

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Das schöne am CATP (Computer Aided Terrassenplanung) ist, dass das Programm (ich benutze hier das kostenlose Google SketchUp) einem gleich die verplante Grundfläche ausspuckt – in diesem Fall 48,7406 m^2. Und so ganz nebenbei rettet das Yoog dann wieder mal die Welt, weil sich das bei der Fläche mit dem Tropenholz nämlich erledigt hat.

Die marmorierten Wasserspiele und die Bonsaigarage sollte der geneigte Kosmonaut erstmal nicht so ernst nehmen – das sind derzeit nur Gedankenspielereien – ebenso wie die Treppe. Da muss das Designyoog nochmal ran.

Für alle Fälle pack ich hier mal die SketchUp-Datei hin [Terrasse_v1.skp] – vielleicht entdeckt ja jemand den Star-Architekten in sich und braucht noch ein Referenzprojekt…

Der Frühling lässt ja so langsam erahnen, dass auch in diesem Jahr wieder diverse Schnitzel auf den Grills der Republik verschmurgeln werden und so fiel es dem Yoog neulich wie Zaunslatten aus den Locken, dass nicht nur drinnen noch unvorstellbar viel Arbeit wartet, sondern auch draussen – in Neuschnoogland.

denn da siehts derzeit ja immer noch etwas mondisch aus… also etwa so wie auf dem Bild

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Die Gartenanlagen beschränken sich auf ein paar, vom Balkon herübergerettete Blumenkübel, der Rest ist Sand, Erde und “Zeug”, was die Handwerker sonst noch so heimlich da verteilt haben (das will ich im einzelnen gar nicht wissen, weil man davon vermutlich direkt tot umfällt)

Was mir bei meiner letzten Neuschnoogland-Aussen-Inspektion aufgefallen ist, ist das Nichtvorhandensein einer wie auch immer gearteten, Grill-Infrastruktur.
Mit anderen Worten – ich will im Sommer ne Terrasse. Und da isses mir egal, ob ich drinnen schon Türen hab oder als Hauseingang noch ne selbstgebastelte Holzstiege fungiert – man(n) hat erst ein zu Hause, wenn der Grill eins hat.

Also Internet angeschmissen und unverzüglich den “König des Holzterrassenselbstbaus” ausfindig gemacht. Der Mann heisst Andreas und hat hier den Bau seiner Holzterrasse beschrieben. Die Lektüre des grossartigen Werks hat zur Folge, dass man sich quasi wie in Trance beim nächsten Holzhandel wieder findet. Der freundliche Holzfachverkäufer holt einen dann allerdings recht schnell auf den Boden der nicht vorhandenen Terrasse zurück und zerstört mit einem Bierdeckeldreisatz den Traum von der 4-Hektar-Terrasse.

Also wieder nach Hause und erstmal tief durchatmen. Zunächst brauchen wir erstmal einen groben Plan, wie die Terrasse denn überhaupt mal aussehen soll…

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…denn derzeit macht die noch nicht so richtig viel her.

An der Stirn und *ähm* Seiten-seite haben wir bodentiefe Fenster, die alle bedien- und begehbar sind. Da soll in jedem Fall auch was vor, damit man im Sommer die Blumenkübel vor die Fenster stellen kann (Wir haben das eigentlich beim Bau schon berücksichtigt – man sieht das am Sockel vom Haus). Die Terrasse soll dann irgendwann mal um den Eckpfeiler herumkonstruiert werden.

Und weil man sich das irgendwie alles überhaupt nicht vorstellen kann, hab ich beschlossen erstmal noch ne Nacht drüber zu schlafen und später ne neue Terrassenbaurubrik hier einzubauen.

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