unterwegs


…hören sich an der Theke meist unglaublich spannend an – sind es aber nicht. Wenn man großes Glück hat, erwischt man mal nen stillen Moment – so wie das Yoog neulich in Tschechien…

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Es dauerte natürlich nicht sonderlich lang, bis das irgend ein Handy losbimmelt – aber ne kurze Zeit lang war’s ja schon magisch.

Weil die Schnoogs mit den Nerven komplett verhibbelt waren – und irgendwie sowieso Urlaubszeit ist – wurde kurzerhand beschlossen in den Urlaub zu fahren. Und damit wir die ganzen Midlifekrisen bis zur Rente abgearbeitet haben, sollte es diesmal die Erlangung eines Surfscheins sein. Also kurz bischen Internet und rumtelefoniert – und schwupp saßen wir im Auto Richtung San Pepelone – einem Surfcamp an der Ostsee, wo selbstverständlich nur die wackersten aller Surfscheinanwärter hinfahren…

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Etwa so ungefähr sieht das ganze Spektakel dann bei Windstärke 28 aus. Die sind aber nicht alle reingefallen – hier werden hochkomplexe Regattamanöver erläutert.
Z.B. wie man das Brett (240 Liter Supertankerformat) hin- und her bekommt, ohne absteigen zu müssen. Der Fachmann nennt so etwas Wende…

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Hier mal die Zuschauertribüne… ein Ort für den Austausch der abenteuerlichsten Surfgeschichten, von denen man schon nach wenigen Stunden hunderte zu berichten wusste…

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Später dann, hat Yoog natürlich alle versägt. Jawoll – der Kollege da unten hatte keine Chance in meinem Windschatten…

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Einer der seltenen Momente, in den das Yoog kontrolliert das Board verliess, um im Wasser nach dem rechten zu sehen…

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Zum Schluss haben die Schnoogs dann noch die Surfprüfung abgelegt und sind nunmehr nicht mehr Einsteiger (man steigt ins Wasser ein) sondern Aufsteiger (man kommt also schon aufs Board rauf).
Zum Schluß gibts alo nur noch zu sagen, daß surfen Spaß macht und wir sicher nochmal da oben aufschlagen werden, um unsere Fahrtechnik zu verfeinern…

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Und noch’n Kitschbild vom Salzhaff – (ich hab auch noch geschätzte 200 Sonnenuntergänge – wenn einer einen braucht…)

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Ab und zu fahren die Schnoogs zu Ihren Schwiegerschnoogs in den Südteil der Lüneburger Heide. Da gibt es viel Wald – und manchmal muss man etwas Wald nach Hause bringen, um den Wärmehaushalt von Wohnbereichen auch im Winter sicherzustellen.

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Morgens nach dem Aus-dem-Bett-fallen sammelt sich das ganze Sondereinsatzkommando auf dem Hof. Und während die Nachwuchswaldschrate noch für künftige Fussballweltmeisterschaften üben wird schonmal das Trekkerbatallion mit Treibstoffen versorgt…

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Wenn man dann im Wald vom Traktor fällt erschliesst sich einem folgender Blick. Die ganzen horizontal angeordneten Bäume müssen jetzt irgendwie auf den Hänger (man nennt den in der Fachsprache “Rückewagen”). Dabei werden von den Männern mühelos zentnerschwere Baumstücke kilometerweit durch den Wald geworfen… mit einer Hand…

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jaja, das waren schon der eine oder andere Raummeter – da können wir im Winter aber so richtig Pinoccios schnitzen…

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Und’s Yoog, der alte Stadtheini, ist dann endlich auch mal Trekker gefahren…

hat das Yoog dazu bewogen, unseren Helden des Halbmarthahorns beim diesjährigen Rennsteiglauf als Betreuungskommando zur Seite zu stehen. Frei nach dem Motto “Dabei sein ist alles” war ich natürlich selbstverständlich beim Start zugegen…

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Auf dem Bild sieht man übrigens nur einen Bruchteil der ganzen Verrückten, die es kaum abwarten können, sich per Pedes durch die Höhenzüge des Thüringer Waldes zu quälen. Und dabei rennen hier auch nur die Halbmatterhornisten los – die 21 Km ist nämlich die kürzeste Distanz, die man überhaupt laufen kann.

Auf’m nächsten Bild ist das Yoog nach einer wirklich beschwerlichen Busreise schon am Ziel angekommen und checkt erst mal die Lage im allgemeinen und die Bekömmlichkeit des Scharzbiers im speziellen… Ich hab dann selbstverständlich auch noch die Bratwurst und die andere Bierbude ausgetestet…

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Im nächsten Bild sind wir dann schon wieder am Hotel, wo ich erstmal einen Eierlikörbecher verkoste (der Kalorienmangel und so…) und das Schwarzbier in diesem Tal teste – es liegt immerhin eine völlig andere geographische Sachlage vor

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Die Verkostung am Hotel hat insgesamt dann doch recht lange gedauert… war ja auch’n anstrengender Tag…

Die Erkenntnis:
Beim Rennsteiglauf zuzugucken ist doof – nächstes Jahr will ich mich da wohl auch wieder rumquälen. Glücklicherweise ist dort das Ziel ja auch für Graupen wie mich lang genug offen…

das Yoog hatte Standdienst und herrschte über den Demonstrator eines Forschungsprojekts – es folgt ein Gedächtnisprotokoll:

BESUCHER: Was ist das?
Yoog: Ein Forschungsprojekt zum Thema… welches… Dieses und Jenes… völlig neuartig… technische Revolution… Menschheit retten..
BESUCHER: Aha, Isch kauf das.
Yoog: man kann es nicht kaufen
BESUCHER: Wieso – es steht doch da
Yoog: Ja, aber es ist nur ein Demonstrator
BESUCHER: Dann kauf isch Demonstrierer – isch brauch das
Yoog: Wie gesagt, es ist ein Forschungsprojekt. Es ist noch nicht fertig erforscht und kann deswegen noch nicht gekauft werden.
BESUCHER: egal, was kostet?
Yoog:
*ähm, wie erklär ich’s ihm jetzt*
BESUCHER: Was macht das?
Yoog: Äh, wie jetzt?
BESUCHER: Isch könnt das gut gebrauchen. Isch kaufen.
Yoog: Es ist nicht zu verkaufen. Erst wenns fertig erforscht ist.
BESUCHER: Wieso stellst Du es dann aus? wenn isch nicht kaufen kann…
Yoog: *damit solche Vollhonks wie Du, mich hier den ganzen Tag vergackeiern können*
Um den Menschen zu zeigen, wo die Entwicklungen in diesem Bereich hingehen werden.
BESUCHER: Aha, und wo gehen die Entwicklungen hin?
Yoog: *das muss ein Riss im Raumzeitkontinuum sein, der an der Kaffeebar dort hinten beginnt, dann links um die Stühle herum verläuft, direkt hier am Stand seinen Ereignishorizont vertüddelt und aus Verzweiflung irgendwelche Zeitparadoxone verursacht*
BESUCHER: Hast Du Kulis?
Yoog: Nein, Kulis haben wir hier nicht.
BESUCHER: Kann man hier was gewinnen?
Yoog: Nein auch nicht – wir erforschen hier nur… *Risse und Paradoxone zum Beispiel*
BESUCHER: Was blöder Stand
Yoog: Einen schönen Tag noch

Nach 7 Tagen Messe und ein paar Regenerationstagen ist das Yoog jetzt wieder halbwegs geerdet – vielleicht komm ich jetzt ja mit der Terrasse weiter…

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