Vor lauter Sommer bin ich den interessierten Kosmonauten ja noch den letzten Bauabschnitt der Terrassenkonstruktion schuldig geblieben. Das hol ich dann mal – wegen des derzeit vorherrschenden Feuchtklimas – heute nach.
Nach unendlich vielen stilistischen Betrachtungen konnten sich die Schnoogs dann auch auf eine adäquate Kiessorte einigen – wir haben uns schlussendlich für Rheinkies entschieden, welcher selbstverständlich nicht am Lager war, sondern bestellt werden musste und in praktischen 1Tonnen-Tütchen daherkam.
Selbstverständlich haben wir uns die Anlieferung gespart und haben jedes einzelne Steinchen persönlich vom Hänger auf die Plane, von der Plane in die Schubkarre und von der Schubkarre ums Haus und unter die Terrasse gewuchtet…

Beim verteilen erfreuten wir uns wieder einmal der perfekten Planung – passte die Schubkarre doch praktischerweise gerade eben noch zwischen die Balken. Das hab ich natürlich bei den Planungen vorhergesehen *ähmja*

am Ende der ganzen Aktion sieht das ganze dann etwa so aus – wichtig dabei ist, die sündhaft teure Unkrautfolie zu verlegen – man hat dann ca. 2 Wochen länger Ruhe vorm Unkraut. Nun fehlen eigentlich nur noch die Konterlattung und die Dielen…

Die Dielen aufschrauben ist im Grunde genommen relativ einfach – dauert aber ewig, weil jede Diele mit einer Unmenge an Schraubzwingen in eine möglichst ästhetische Gesamtform überführt werden muss…

nachdem die ersten Quadratmeter festgedengelt sind ist es dann an der Zeit erstmal etwas Nahrung zu sich zu nehmen. Für den ambitionierten Terrassenbauer ist es ungemein wichtig möglichst viel von diesem scharfen Senf aufs Brötchen zu schmieren… das hat historische Gründe…

Nach einiger Zeit ist die Westtribüne soweit fertig…

…die letzten Brettchen werden drappiert… Zwischendurch selbstverständlich zig mal neue Schrauben besorgt, weil man so unendlich viele davon braucht. Es sprengt wirklich jegliches Vorstellungsvermögen, wie die sündhaft teuren Edelstahlschrauben aus den Päckchen diffundieren und von der Terrasse regelrecht inhaliert werden…

Je weiter der Terrassenbau voranschreitet, desto mehr Spass machen die Pausen… desto länger dauern die aber dann auch…

Und abends wird selbstverständlich auf den frisch verlegten Dielen dinniert

Zu guter letzt gibt es eigentlich nur noch zu sagen, dass das bauen Spass gemacht hat. Man fragt sich allerdings schon, wie die früher – als es noch keine Akkuschrauber gab – sowas gebaut haben. Zu gegebener Zeit werd ich mal nen etwas detaillierteren Baubericht verzapfen und den ins Laberatorium stellen. Bis dahin werden wir aber erstmal den Sommer auf unserem Sonnendeck vertrödeln…

Ein paar Details (z.B. Treppchen usw.) gibts ja noch zu basteln. Ansonsten steht dann das Grossprojekt für’s nächste Jahr auch schon fest.
Die Schnoogs werden dann nämlich einen Gartenteich an die Terrasse anflanschen.