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10 Sep 2009

Die Erforschung Hollands

Posted by Yoog. Comments Off

Die letzte Wochenendexpedition führte die Schnoogs und noch ein paar andere Kosmonauten aus dem ostwestfälischen Teil des Universums an einen geheimnisvollen See im Innern von Holland. Der Plan war die Überquerung dieses See’s und die Erforschung des angrenzenden Kanallabyrinths, welches die Holländer angelegt haben um schusselige, ostwestfälische Sonntagssegler zu verwirren und sie dann mit am Wegesrand liegenden Pfannkuchenbuden gefügig zu machen…

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Für den Teil, der auf dem Wasser stattfinden sollte, wurde vorsorglich eine Armada Expeditionsschiffe der Polyvalk-klasse gechartert. Das Bier und Grillgut blieb im Basislager auf dem Zeltplatz…

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Kurz nach Ankunft der Nachwuchsentdecker nahm die gesamte Gegend dann einen anderen Aggregatszustand an und machte einen auf Kap Horn…

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Das hat den Tatendrang aber nicht sonderlich beeindruckt und so wurde die Erforschung der Gewässer unter Segeln bewerkstelligt.

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Nachdem sich der Orkan gelegt hat haben wir dann auch noch ein bischen was für die fossilienbasierte Brennstoffindustrie getan und die Motoren ausprobiert.

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Kapitän Yoog hat wieder bischen was dazugelernt – ist aber wohl immer noch unter Sonntagssegler einzustufen.

Das wird schon noch…

28 Aug 2009

Die gefährlichsten Jobs der Welt

Posted by Yoog. Comments Off

Der eine oder andere Kosmonaut hat ja sicherlich schon bemerkt, dass das Yoog seit geraumer Zeit an dem Neuschnoogland-Wetterprojekt bastelt. Just in dem Moment, wo sich die ganze Apparatur so langsam Ihrer Endkomplexität nähert, fängt nun die Sensoreinheit an zu spinnen – natürlich hatte ich das Ding vorsorglich schonmal auf’s Dach genagelt – eine Stelle, die überaus vorteilhaft für Wartungs- und Reparaturarbeiten ist.

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Durch den konsequenten Verzicht auf Sauerstoffmasken konnte das Ausrüstungsgewicht deutlich verringert und vom Einsatz einiger Sherpas abgesehen werden. Das Proviantmanagement im Basislager auf der Terrasse wurde vom Schnaak bestens gemeistert – die hat dann auch noch gleich die Dokumentation der Expedition vorgenommen.

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Auch die äusserst friemeligen Arbeiten an der komplizierten Technik verliefen ohne Wetterum- oder andere Stürze.

Leider lags nicht an der Pufferbatterie – Die Station produziert nach wie vor völlig willkürliche Aussetzer – Muss ich das Ding wohl mal im Laberatorium untersuchen. Apropos Laberatorium – da gibts jetzt auch den Bericht von der Neuschnoogschen Bierbrauaktion – falls das einen interessiert.

12 Jul 2009

und wenn ich nicht hier bin – dann bin ich auf’m Sonnendeck

Posted by Yoog. 1 Kommentar

Vor lauter Sommer bin ich den interessierten Kosmonauten ja noch den letzten Bauabschnitt der Terrassenkonstruktion schuldig geblieben. Das hol ich dann mal – wegen des derzeit vorherrschenden Feuchtklimas – heute nach.

Nach unendlich vielen stilistischen Betrachtungen konnten sich die Schnoogs dann auch auf eine adäquate Kiessorte einigen – wir haben uns schlussendlich für Rheinkies entschieden, welcher selbstverständlich nicht am Lager war, sondern bestellt werden musste und in praktischen 1Tonnen-Tütchen daherkam.
Selbstverständlich haben wir uns die Anlieferung gespart und haben jedes einzelne Steinchen persönlich vom Hänger auf die Plane, von der Plane in die Schubkarre und von der Schubkarre ums Haus und unter die Terrasse gewuchtet…

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Beim verteilen erfreuten wir uns wieder einmal der perfekten Planung – passte die Schubkarre doch praktischerweise gerade eben noch zwischen die Balken. Das hab ich natürlich bei den Planungen vorhergesehen *ähmja*

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am Ende der ganzen Aktion sieht das ganze dann etwa so aus – wichtig dabei ist, die sündhaft teure Unkrautfolie zu verlegen – man hat dann ca. 2 Wochen länger Ruhe vorm Unkraut. Nun fehlen eigentlich nur noch die Konterlattung und die Dielen…

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Die Dielen aufschrauben ist im Grunde genommen relativ einfach – dauert aber ewig, weil jede Diele mit einer Unmenge an Schraubzwingen in eine möglichst ästhetische Gesamtform überführt werden muss…

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nachdem die ersten Quadratmeter festgedengelt sind ist es dann an der Zeit erstmal etwas Nahrung zu sich zu nehmen. Für den ambitionierten Terrassenbauer ist es ungemein wichtig möglichst viel von diesem scharfen Senf aufs Brötchen zu schmieren… das hat historische Gründe…

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Nach einiger Zeit ist die Westtribüne soweit fertig…

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…die letzten Brettchen werden drappiert… Zwischendurch selbstverständlich zig mal neue Schrauben besorgt, weil man so unendlich viele davon braucht. Es sprengt wirklich jegliches Vorstellungsvermögen, wie die sündhaft teuren Edelstahlschrauben aus den Päckchen diffundieren und von der Terrasse regelrecht inhaliert werden…

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Je weiter der Terrassenbau voranschreitet, desto mehr Spass machen die Pausen… desto länger dauern die aber dann auch…

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Und abends wird selbstverständlich auf den frisch verlegten Dielen dinniert

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Zu guter letzt gibt es eigentlich nur noch zu sagen, dass das bauen Spass gemacht hat. Man fragt sich allerdings schon, wie die früher – als es noch keine Akkuschrauber gab – sowas gebaut haben. Zu gegebener Zeit werd ich mal nen etwas detaillierteren Baubericht verzapfen und den ins Laberatorium stellen. Bis dahin werden wir aber erstmal den Sommer auf unserem Sonnendeck vertrödeln…

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Ein paar Details (z.B. Treppchen usw.) gibts ja noch zu basteln. Ansonsten steht dann das Grossprojekt für’s nächste Jahr auch schon fest.
Die Schnoogs werden dann nämlich einen Gartenteich an die Terrasse anflanschen.

26 Jun 2009

Die dicke Berta

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Schweine und Grillfeste haben ja naturgemäss nicht so ein sonderlich inniges Verhältnis. Ganz anders verhält sich das aber bei Berta, dem vietnamesischen Hängebauchschwein, und dem Grillfest, dem die Schnoogs neulich beiwohnten…

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Berta – ihres Zeichens die graue Eminenz des Hofes – begrüsst der Reihe nach alle Gäste und grunzt ein paar Begrüssungsfloskeln…

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Inventur der Getränkevorräte – reicht noch – weiter…

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“moin Yoog”

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nun überreicht das Yoog protokollarisch ein trockenes Brötchen als Gastgeschenk und hat umgehend einen neuen Kumpel…
Berta ist derartig witzig, dass das Yoog sogar kurzfristig eine Neustrukturierung des persönlichen Schnitzelkonsums andenken wollte – wenn die einen so angrunzt, während man in seine Bratwurst beisst überkommt einen schon ein bischen das schlechte Gewissen…
Insgesamt haben wir aber mal wieder ordentlich die Sau rausgelassen

15 Jun 2009

Reset auf tschechisch

Posted by Yoog. Comments Off

Da waren die Schnoogs in letzter Zeit mal wieder komplett verhibbelt und vom allgemeinen Krisengetöse ziemlich angedödelt. Grund genug, sich mal wieder eins dieser typischen Wellness-Wochenenden in Tschechien zu geben. Und wer jetzt meint, wir hätten uns nun die ganzen Tage in Wohlfühlschlamm gesuhlt, esoterischem Panflötengenudel gelauscht und uns an linksdrehendem Gemüse gelabt, der liegt da gar nicht so falsch – das Ganze blos eben auf tschechisch…

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zur Wellnes gehört auf jeden Fall jede Menge Gegend. Das hat den Vorteil, daß keiner merkt, wenn man sein Bier Gesundheitsgetränk verschweppert und auch sonst gibt es relativ wenige Strassenbahnen…

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wenn einen die Gegend mental überrennt dreht man sich einfach um und geht wieder in die Kneipe ins Wellnessparadies… direkt am Hinweisschild für den nächsten tschechischen Wellnesskongress vorbei.

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Bei dem ganzen Wellnessgetöse darf natürlich auch nicht der Streichelzoo fehlen – in diesem Falle ist das ein Nella, von der uns der grosse Peter glaubhaft versicherte, dass mindesten 150% Wolfsblut in ihr stecken. Am liebsten reisst sich so ein Wolf übrigens Knödel mit Soße oder irgendwas mit Ketchup.

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Das obig erwähnte, obligatorische Panflötengenudel wurde dann kurzerhand durch ein handfestes riesengebirgisches Countryfestival ersetzt, bei dem die Schnoogs – hier vom Gemüsesaft schon leicht angeschackert – allerdings nicht mehr die gesamte lokale Countryprominenz mitbekommen haben…