Heute war’s dann mal soweit. Horden von Schindelpaketen okkupieren den völlig verdutzten Kofferraum vom Rumpelbrumm und erwarten nun, vom Yoog auf die Bretterbude genagelt zu werden. Die Sparlösung mit der Teerpappe bei Erbauung der Bude hat sich als nicht sonderlich nachhaltig erwiesen und noch nen stürmigen Herbst hätte das Gefladder vermutlich eh nicht gehalten.

Demnächst werden wir also die Nachbarn wieder mit tagelangem fröhlichen Bretterbudengehämmer erfreuen…

Dachschindelalarm

April ist ja an sich sehr schön – aber muss der deswegen gleich 5 Monate lang dauern?

Bei den Schnoogs machen sich schon erste Ausläufer des kommenden Winterschlafs bemerkbar…

Letzte Woche hatte das Yoog einen esoterischen Anfall der mittleren Kategorie und war einen ganzen Nachmittag lang wild entschlossen, sein Leben künftig als weiser Schamane zu zelebrieren. Nun braucht so ein weiser Schamane natürlich allerlei Schnickschnack, damit ihn die verblendete westliche Welt auch für plemmplemm genug hält, überhaupt ein weiser Schamane zu sein. Nachdem mir nun schon kein gescheiter Schamanen-Pseudonym eingefallen ist, habe ich mich erstmal für die Spezialisierungsrichtung “Kräuterguru” entschieden und nach harten Minuten des Studiums erstmal beim Kräuterversand ein paar lebensverlängernde Demonstratoren bestellt…

Kräuterlieferung

Kräuterlieferung

im einzelnen handelt es sich um:

  • römischen Bertram (vergessen, wozu der gut ist 8/  )
  • Bonsai Chili (kann man ins Essen kleckern)
  • Strauch Geißblatt (eine… öhm… Pflanze…)
  • chinesischer Gemüsebaum (möglicherweise spart man sich damit den Rosenkohl)
  • Jiaogulan (das Schweizer Taschenmesser unter den Lebenselixieren)

Nun muss das Yoog nur noch gucken, wo man das ganze Zeug in der neuschnoogschen Versuchsanstalt hinstecken kann, ohne das es gleich wieder plattgelatscht wird…

Den herangrummelnden Gewitterwolken hier in Neuschnoogland kann man nicht sonderlich vertrauen. Meistens tun die nur so wie Weltuntergang – am Ende fliegen se dann doch aus der Kurve und wettern in benachbarten Landstrichen ab und die Schnoogs gucken in die Röhre. Hernach wird dann üblicherweise wieder mit der völlig überteuerten Plastik-Bewässerungstechnologie führender Hersteller herumgefriemelt, um den botanistischen Experimenten ihren Lebenserhalt zu garantieren.

So ungefähr war das auch gestern, als ein – bei den Meteorologen angemeldetes – Gewitter unter massiven Drohgebärden hier anrückte, sich aufplusterte als würde Roland Emmerich ein Gewittercasting für die nächste Apokalypse abhalten, um sich am Ende unter spärlichem Geflacker ein paar Tröpfchen herauszuquetschen. (Das war höchstens ne 1 auf der nach oben offenen Gewitterskala nach Yoog)

Fakegewitter

Fakegewitter

Die neue Rubrik “Making” hier auf yoog.de kann ich dann auch gleich mal mit nem kleinen Knaller eröffnen. Autodesk hat eine Alternative zu Google’s SketchUp herausgebracht (derzeit noch Beta) – aber das Ding sieht wirklich sehr vielversprechend aus. Auf die Schnelle hab ich ne Menge Funktionalitäten gesehen, die man bei SketchUp vergeblich sucht – die Sache sieht schon sehr nach nem echten 3D-Tool aus. Die Einarbeitungszeit dürfte daher etwas länger dauern. Leider (noch?) nicht für Mac.

Das Programm heisst 123D Autodesk und der Plan ist, soweit ich das richtig verstehe, das Tool kostenlos zu halten und mit dahinter geschaltetem 3D-Print-Service das Geld zu verdienen – hört sich für mich gut an.

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